Verfasst von: Mr. CamomileTea | 11. September 2011

Was fürn Tag…

Allora Leude!

Ich MUSSTE meinen Weblog entstauben und meinen heutigen Tag hier dokumentieren, denn dafür reicht mir beim besten Willen diese Statusmeldungs-Dingsda-Funz bei Facebook nicht😀

Mein Tag begann, wie immer eigentlich. Ich stand auf, rauchte mir eine Zigarette (ja… auf nüchternen Magen, keine Ahnung was die Leute immer dagegen haben…) und trank meinen Kaffee. Plötzlich störte mich etwas abgrundtief… da war Musik. Schlechte Musik. Menschen lachten und klatschten. Anscheinend war die Straße weiter irgendein komisches Gallusfest whatsoever. Da dacht ich mir schon, oh, supi startet der Tag.
Aber mich irritierte etwas ganz anderes noch… es war… warm. Mir fiel ein, dass, laut Wetterbericht, heut ja der letzte Sommertag sein sollte. Yayee *tröt* -___-„.

Nunja… nachdem ich ne Weile vertrödelt hatte, mit gewisser Tageszeit typischen Nahrungsaufnahme und diversen, körperpflegenden Aktivitäten, bereitete ich mich aufs Wäsche waschen vor. Wer per Facebook schon sehnlichst Statusmeldungen á la „Stinkeoma…“ vermisst, vermisst sie zurecht, denn ich vermisse sie auch. Sprich Stinke-Oma ist wie vom Erdboden verschluckt *dam dam daaaaam*.
Da ich aber bei so einem Wetter so gar keine Lust hatte, Wäsche waschen zu gehen, dachte ich mir, ich erkundschafte einfach mal Frankfurt ein bisschen mehr und versuche den Bubble Tea Store zu finden.
Als ich in Bayern war, wurde mir ein solches Gesöff von meiner Lieblings-Diana aufgezwungen und prompt, ja, verliebte ich mich in den Bubble Tea *.*
Auf dem Weg zur Straßenbahn warf ich noch einen flüchtigen Blick in den Waschsalon und war froh nicht grad in diesem Moment dort zu sein, denn Asi-Brut nistete sich ein und ja… so macht Wäsche waschen auch keinen Spaß.

Der Bubble Tea Store war ziemlich einfach zu finden gewesen. Ich bestellte mir einen Tea mit Green Tea Basis, Honigmelone-Flavour und Passion Fruit-Bubbles als Topping. Ich war so froh. Aber irritierend fand ichs schon, dass dem Tee Sahne/Milch hinzugefügt wurde… in München hatte ich… Tee… ganz normal, ohne Milch. Aber nun denn… Behindertentablette eingeworfen, nachgespült und weiter gings.
Sehr geil fand ich ja die Aufschrift auf dem Becher. „Micha – Bubble Tea Station“, findsch jut😀

Jetzt, da ich mich belohnt hatte, war die Laundry-Motivation flöten.
Somit ging ich die Kaiserstraße hoch, bis zur Zeil.
Ziel: SATURN
SATURNer Ziel: TEKKEN 6

Es ist immer wieder erstaunlich. Was genau? Vieles. Was genau ich meine?
Preisunterschiede zwischen Reallife und Amazon.
Noch bevor ich im Besitz einer PS3 war, wusste ich, dass ich Tekken-6-Besitzer werden würde. Also stalkte ich Amazon durch und fand die Platinum Edition für rund 23€ und die nicht Platinum Edition für rund 33€. Das finde ich schon schwachsinnig… nur weil die Hülle und das Cover „häßlich“ ist, kosten Platinum-Spiele im Schnitt erstma 10€ weniger… find ich unverständlich, aber hey, ich kote drauf und hol die mir lieber günstiger🙂
IM SATURN kostete die scheißhäßliche (xD) PLATINUM EDITION 33€.
Warum? Das sah ich nicht ein und legte Tekken 6 wieder ins Regal. Nach großem Hin und Her, legte ich auch Bayonetta (für 21€, aber hey Chris hats) doch wieder weg und kaufte mir…
*TROMMELWIRBEL*

MARVEL VS. CAPCOM 3

Ich gehe ja eh total in Beat’em Up Spielen auf und dann auch noch sowas. Total geil. Und für 33€, laut Chris, gar nicht so überteuert gewesen. Ja, mein Gott… bei Amazon gabs Mvs.C3 5€ billiger, aber ich wollte JETZT ein Spiel, schon allein, weil ich so beleidigt auf Tekken war😦😀

Meine kleine Saturntüte fröhlich schwenkend, lief ich heim, schloss den mit Schmutzwäsche gefüllten Koffer und ab damit zum Waschtreff (ja, so heißt der Waschsalon… kreativ, wa?). Viele Details möchte ich nicht nennen… aber ein paar Erleuchtungen muss ich doch teilen.

a) Verlasse dich NIEMALS auf dein Gefühl!!!
– Ich kam dort an und… es war grauenhaft. Hätte die eine Dyke da nicht grade 2 Maschinen entladen, hätte ich dort 108 Minuten verbringen müssen, anstatt 39 ^^“ Also nix von wegen „Boah, zum Glück bin ich jetzt nicht Wäsche waschen gegangen, scheiß Asi-Brut *vergnügt zum BubbleTeaStore hüpf*“… wäre ich doch mal lieber früher gegangen… war zwar Asipack drin, aber prozentual wesentlich weniger als nachher ^^“

b) Samstags sind alle Menschen grau!!!
– Wer meint, Samstagabend sei eine Zeit der Frohlockung und des fröhlich gestimmten Gemüts, irrt sich ^_^ <—- *verzweifelt lach* Es war wie aufm asiatischen Fischmarkt (ihr kennt sicherlich alle die N24-Reportage). Es wurde durcheinander gebrüllt, niemand wartete bis der andere fertig bezahlt und gewählt hatte… es fehlte nur noch, dass hysterisch kreischende Menschen irgendwelche Maschinen aufgerissen hätten, um ihre eigenen Sachen zu waschen.

c) Wer das liest, ist klar im Vorteil!!!
– Es hingen DREI, DREI!!!, Zettel am Automaten mit dem Hinweis „Geldrückgabe NICHT möglich“. Als ich ankam waren schon 20 Cent Guthaben drin, als ich raus ging, 50 cent. Ich bin nicht arm, also hab ich meinen ganzen Betrag (8,60€ übrigens!) reingeworfen, Waschpulver und Weichspüler geholt, hab meine Maschinen beladen und raus. Während ich das gemacht habe, haben 2 Weiber immer wieder panisch Geld nachgeworfen… eine hat wohl weitere 30 Cent gespendet.
Der nächste, der seine Wäsche waschen musste, hat sich bestimmt gefreut oder die 50 Cent verkümmern dort immer noch🙂

So, nu muss ich aber los… MvsC3 wartet🙂

Verfasst von: Mr. CamomileTea | 3. März 2011

Meine Mutter und der Fragstein der Weisen…

Mr. und Mrs. Fragstein im kleinen Örtchen Opladen waren stolz darauf, ganz und gar normal zu sein, sehr stolz sogar. Niemand wäre auf die Idee gekommen, sie könnten sich in eine merkwürdige und geheimnisvolle Geschichte verstricken, denn mit solchem Unsinn wollten sie nichts zu tun haben…

Geil, dass sogar der Anfang von Harry Potter passt xD

Wie ihr alle mitgekriegt habt (hoffentlich), haben meine Mami und ihr Lebensgefährte beschlossen das in den letzten Jahren schwer an sozialer Kompetenz abgenommene Steinbüchel zu verlassen. Gefunden und mittlerweile zum größten Teil eingerichtet war alles wunderbar. Aber wer konnte ahnen, dass alles so schneller vorbei sein würde.

Die Euphorie und der Zauber der neuen Wohnung sind ohne Frage immer noch präsent, jedoch scheinen beide vom dunklen Lord VollDerLärm verfolgt zu werden. Denn nicht einmal einen Monat wohnen sie dort und schon sind sie genauso am Ende ihrer Toleranz, wie zuvor.

Ich war mehr als froh, als wir letzten Montag die letzten Möbelstücke aus meinem Zimmer zum Sperrmüll dazustellten. Endlich war der Stress vorbei. Ab dann hieß es, Tee trinken und auf den 28. 03. warten, wenn die Wohnungsabgabe abgeschlossen ist. Aber nee. Das genaue Gegenteil ist nämlich der Fall, denn die Kündigung der neuen Wohnung ist bereits eingereicht worden und im Juni 2011 ungefähr wird sich der Standort meiner Wochenendbleibe erneut ändern… nach Wiesdorf. *nicht genau weiß, ob ich lachen oder heulen soll*

Ich bin so dankbar, dass ich eine eigene, gemeinsame, Wohnung habe, ne? Und dass ich so ca. 200 Km von diesem ganzen infantilen Wahnsinn entfernt bin. Denn ich drehe ja jetzt schon durch und mitten im Geschehen würde ich wohl jetzt nicht am PC sitzen und schreiben, sondern in Embryonalstellung apathisch meinen Kopf gegen eine Wand schlagen und „There’s no place like home“ vor mich her stammeln.

Grund des schon fast mietnomadenähnlichen Verhaltens meiner Mutter inkl. Sidekick ist die nette Nachbarin (Fragstein) über meiner Mutter, die nicht versteht, oder möglicherweise auch nicht verstehen möchte, dass Ruhe und Erholung für beide jetzt das Wichtigste ist. Nähere Details werde und muss ich euch ersparen… das hält kein gesunder Menschenverstand aus, was da grade abgeht.

Der Punkt ist, dass es einfach sooo derbst schade um diese supergeile und megaschöne Wohnung, die gute Lage und die physische Nähe zu meiner heißersehnten Annette ist😦 Im Geiste und im Herzen sind wir uns ständig nahe, aber anscheinend soll es einfach nicht sein. Umso wütender macht es mich, dass beide Parteien nicht in der Lage sind, sich zusammenzureißen und miteinander anstatt gegeneinander zu leben.
Andererseits ist es auch irgendwo gut, dass sich das alles so schnell ergeben hat, sonst wären die Enttäuschung und der Verlustschmerz umso größer.

Naja… nun ists vorbei. Die nächsten 3 Monate werde ich die neue Wohnung noch genießen können, was mich zumindest ein wenig freut.

Ich hoffe einfach, dass der Wahnsinn bald vorbei ist und meine Mama und ihr Freund endlich eine Bleibe finden, in der sie zur Ruhe kommen und glücklich leben können.

Euer,
Micha Eye Roling

Verfasst von: Mr. CamomileTea | 21. Februar 2011

*reinguck* Ach, du Scheiße! *kopfschüttelnd wieder rausgeh*

Ein freudiges Halli Hallo!
*tosender Applaus*

Ach, du Scheiße!

Wie manche ja schon längst mitgekriegt haben, wohne ich neuerdings in Frankfurt, wozu ich natürlich auch noch Bilanz ziehen werde, aber nicht in diesem Artikel.🙂
Ich dachte ja nach damaligem Umzug… das war’s!
Aber nee. Meine Mama und ihr Freund beschlossen sich auch eine neue Wohnung zu suchen und haben auch eine neue Wohnung, dank meiner heißgeliebten Annette😉, gefunden. Wodurch sich nicht nur mein Wohnsitz an sich, sondern auch meine wochenendliche Bleibe geändert hat.
Der Umzug ist also weiterhin im vollen Gange, was mich ja mal gar nicht an den Rand der Verzweiflung treibt *verzweifelt und auch ein wenig hysterisch auflach*
Denn! ich habe, als ich nach Frankfurt gezogen bin nur das Nötigste eingepackt, rübergeschleppt und joa… wer konnte ahnen, dass meine über alles geliebt Frau Mutter auch Umzugssehnsüchte hat.
Jedenfalls wurde ich während einer Ausmist-Pause, von meinem wundervollem Fan Alexander mit strafend erhobenem Zeigefinger ;D, darauf hingewiesen, dass ich ja neben den realen Sachen auch eine ganz wichtige virtuelle Sache stark vernachlässigt habe: meinen Weblog!

Ich also völlig begeistert und motiviert zu meinem Blog stolziert, öffne die schon leicht eingerostete Tür und finde einen fetten, unsortierten Stapel von Artikeln wild durch den Raum geworfen vor. Und als sei das nicht schon schlimm genug, war auch noch alles zugestaubt und die noch übrig gebliebenen Spinnen sind zu einer Spinne mutiert, die ekliger, gruseliger und hungriger nicht hätte sein können.
Somit warf ich mein Xena-Kostüm über und begab mich, ihren Kampfschrei imitierend, dort hinein und kämpfte und kämpfte und kämpfte. Letzten Endes habe ich, wir ja auch merkt, die eklige Monsterspinne besiegt, warf mein Polnische-Putze-Kostüm über und „bin angefangen miet Puhtzen“.
Ich habe fertig puhtzen, legen Kostjume jetzt ab!
Hach, wie schön jetzt alles glänzt und wie toll alles riecht… jetzt kann ich wieder Artikel schreiben, wenn ich mir selbst nicht irgendetwas geklaut habe😀

Hab auch schon super viele Ideen, Gelüste, Beschwerden usw., die ich demnächst nach und nach posten werde.
Natürlich wenn es krankheitsbedingt auch geht… aber naja… ich werde weder Facebook noch meinen Weblog dazu missbrauchen mich, wie ein EMO-Opfer, über meine privaten Probleme auszukotzen… das fehlt ja noch! xD
Obwohl… Mr. ChemoTea klänge doch auch super! Und die Artikel wären wahrscheinlich DER KRACHER schlecht hin! *dreckig lach* xD
Naja, jedenfalls dürft ihr gespannt sein und euch über mein, hoffentlich mal länger anhaltendes, Comeback freuen v^____^

Zum krönenden Abschluss verabschiede mich recht herzlich und hoffe, dass ein paar meiner Fans noch überlebt haben😉
Oder um es mit Julias Videologs Worten auszudrücken:
„…. Schöööö!“

(Für alle, die es nicht kennen: Julias Videolog)

Verfasst von: Mr. CamomileTea | 4. August 2010

Gelungen³ – Filmkritik #2

Sooo…
Wie manche bereits wissen, habe ich „Inception“ am Montag im Kino erleben dürfen.
Hab dazu heute einfach mal spontan ne Kritik bei Cinema.de geschrieben und teile sie hiermit ALLEN mit xD

INCEPTION

kurze Einführung
Der Protagonist Cobb ist in der Lage, geheime Information aus dem Unterbewusstsein von Schlafenden in der Traumphase zu entdecken und zu „extrahieren“. Dazu vernetzt er sich mit dem Träumenden in einen gemeinsamen Traum, in dem normalerweise nur der Extractor weiß, dass er träumt. Der Extractor ist sich wie in einem Klartraum (luzider Traum) der Tatsache bewusst, dass er träumt und er kann bewusst auf die Handlung seiner Träume Einfluss nehmen (vgl. Traumyoga).

Meine Kritik:

Inception ist ein Film, den man in seinem Leben unbedingt gesehen haben sollte.
Christopher Nolan hat es ein weiteres Mal geschafft zu beweisen, dass er sich mehr als verdient Regisseur nennt. Er ist einfach einer der Besten auf diesem Gebiet.
Mit raffiniert verknüpften Mind-Fuck-Labyrinthen und packender Action lässt er einen stets die Zeit um einen herum vergessen, trotz 148 Minuten Filmlänge. Der Film endete und ich war geschockt, dass 2 Stunden vergangen waren, ohne dass ich es bewusst wahrgenommen hatte.
2 Kritikpunkte: 1. Durch den ganzen Medienhype, hatte ich allerdings wesentlich höhere Erwartungen und 2. Hätte ich mir den Film verwirrender gewünscht. Ich persönlich fand es schon fast zu einfach dem Film zu folgen, was keineswegs etwas an der Qualität dieses einzigartigen Films ändert… lediglich einen 10% Abzug in meiner Bewertung🙂

Bewertungen:

Redaktion: 100%
Community: 89%
ICH: 90%

weitere Kommentare:
– Nö. Supi Film🙂

Verfasst von: Mr. CamomileTea | 4. August 2010

Macht der Mondne… Nee, komm. Hat ja eh keinen Zweck…

Jaaa… auch wenn ein wenig verspätet, aber hier ist der tolle, freudenerfüllte und superlustige Artikel zu meinem 20. Geburtstag *tröööt* -___-“

Ähm… ja! Toll! Jetzt bin ich ein Jahr älter. Und kein Tee-Nager mehr. Und die Geheimratsecken wachsen. Und langsam muss ich mich um eine individuell an mich angepasste Rentenversicherung kümmern. Und… *in Tränen ausbrech* ich *in Hysterie umschwenk* KANN *weiterhin hysterisch heul* KAUM DIE TASTATUR SEHEN UND *hysterisch schluchz* ICH WILL WIEDER 10 SEIN UND….
… jetzt genug von dem ganzen altersdepressiven Geschwafel xD

Also bis auf die eben schon kurz erwähnte Altersdepression, einem immer schwächeren Gedächtnis und der Tatsache, dass ich nicht wie früher einfach mal 3 Tage durchmachen kann ohne nach einem Tag schon dem Tode nah zu sein und völlig erschöpft ins Bett zu fallen, gehts mir wunderprächtig.
Meine Sehkraft ist nicht vermindert, mein Sexualleben, falls es jemanden interessiert, ist nicht beeinträchtigt, das Zwitschern der Vögel ist mir vorher nie so wundervoll erschienen, meine Bingo-Abende finden, trotz Frau Meyers Tod, weiterhin statt und die Pfleger sind alle ganz nett xD

Meine Einladungskarten waren der volle Erfolg. Lies mehr …

Verfasst von: Mr. CamomileTea | 4. Juni 2010

Geile Schüssel, geiler Löffel, geiles Eis, geiler Scheiß!

Mmmmmmmh!

Uh, yeah! Ich war grad aufm Balkon mit meiner Schüssel Eis. „Yummy!“, sag ich da nur! Begleitet von „The 5.6.7.8’s“ und eins, zwei Zigarettchen, kann man es sich echt gut gehen lassen ^.^

Ist schon krass, wie schnell das Wetter von „Es ist so kalt und eklig, dass ich am liebsten sterben würde“ in „Es ist so heiß, dass ich am liebsten sterben würde“ gewechselt hat. Aber ich finds schön. Aber ich finds auch zu heiß.

Es wurd ja langsam auch Zeit, dass es warm wird. Das ständige beklagen über den Regen und die Kälte wurde langsam langweilig. Jetzt kann ich anfangen mich über das zu heiße und stickige Wetter zu beschweren xD
Nah, Schmarn! Ist richtig schön geworden. Ich hoffe, es bleibt auch so. Nicht, dass Mutter Natur in ner Woche wieder anfängt „Wetterchen wechsle dich!“ zu spielen.

Ich werde mich jetzt noch ein wenig in meinem eisigen Zimmer abkühlen (Im Sommer ist es richtig praktisch hier zu wohnen), indem ich an einem wesentlich inhaltvolleren Eintrag arbeite. Lediglich Gott allein weiss, wie lang ich dafür brauchen werde, mit den ganzen Balkon-Pausen. Hach ja! Außerdem dachte ich, ich schreibe erstmal ein paar Happy Thoughts bevor ich mich wieder auskotze xD

Angenehmen Tag euch allen noch (^.^)/)

Verfasst von: Mr. CamomileTea | 30. Mai 2010

ESC 2010 – oder auch „Erraten Sie den Originalsong“

Oh man!
Das war ja gestern ein Abend. Alter Falter!
Also nicht, weil es so spannend war, denn als Lena dran war, war mir schon klar, dass sie es mindestens unter die Top 3 schafft, sondern wegen der ganzen Pannen, dem überengagierten Securitytypen, dem emotionslosen Kommentator (Peter Urban) und den unsagbar schlechten Songs xD
Etwas Neues ist wohl keinem mehr eingefallen. Ich hatte ja in meinem Vorgängerbeitrag geschrieben, Stefan Raab hätte sich was Originelleres einfallen lassen können… joa. Satellite war das Originellste an dem Abend. 80% aller Songs hatten irgendwelche Sampler aus alten Stücken. Das Lied aus Irland begann erstmal mit dem Sampler von Mariah Careys „Without you“, ging über zur Melodie von Pocahontas und das begleitende Flötenspiel erinnert doch schon sehr stark an „My heart will go on“. Dänemark benutzte den Sampler von „Every Breath you take“ von The Police (oder den meisten vielleicht eher bekannterem „I’ll be missing you“ von P.Diddy und Faith Evans). Im Refrain von „That Sounds Good to Me“, der Song aus GB, konnte man perfekt „All I want for Christmas“ zu singen. Frankreich benutzte als Bridge die „B-A-NA-NA“-Bridge von Gwen Stefanis „Hollaback Girl“ usw.
Sogar Peter Urban hatte bei manchen Liedern, dasselbe behauptet, für alle, die das mit den „geliehenen“ Samplern bezweifeln. Bei den anderen Liedern muss man einfach ein sehr umfangreiches Musikwissen haben =)

Schade war zusätzlich, dass alle Lieder entweder Balladen oder Eurobeat Songs waren. Also Eurobeat, ne? Langsam sollte auch den Balkanen bewusst sein, dass das seit den 90ern out ist.
Neben Lena gab es, meines Erachtens, nur noch 2 weitere Songs, die originell waren: „Algo pequeñito (Something Tiny)“ von Daniel Diges (Spanien) und „Sweet People“ von Alyosha (Ukraine). Algo pequeñito war ja mal richtig geil. Sweet People war zwar seeeeehr originell und einzigartig, aber zu depri und „Ich-bin-ne-coole-Ukrainer-Rebellin-und-verkünde-hier-voll-die-wichtige-pseudomoralischwertvolle-Message“-ig für den ESC.
Und da Spanien ja eh nie so viele Punkte kriegt, war mir, wie schon gesagt, nach Lenas Auftritt klar, dass ich mich in meiner Plätze-Vermutung ein wenig geirrt hatte. Aber ich bin auch nicht davon ausgegangen, dass es dieses Jahr soooo viele schlechte Lieder geben wird.
Achso und ich habe natürlich den türkischen „Tokio Hotel“-Verschnitt vergessen. Der, neben dem Homo(-Doch-nicht)-Lehrer aus Bosnien und Herzegowina, einzige passable „Rock-Act“ dieses Abends.

Wuahahaha! Und am aller aller aller geilsten fand ich ja, dass Russland mit ihren Penner-Gitarrenschrammlern (die BTW ihre Bridge aus irgendeinem 50er/60er Song haben, ich komm nur nicht auf den Namen…) mehr als abgelost haben und jedes mal, wenn sie überhaupt Punkte kriegten, ausgebuht wurden. Tja, kaum führen die die Sache mit der Jury beim ESC ein, schon ist Russland nicht mehr unter den besten 5. Da sieht man mal, was für einen Unterschied das macht.

Jetzt aber noch ein paar Worte zu unserer Gewinnerin:
WOOHOO!
Seit 1982 gabe es für Deutschland keinen Sieg mehr und eines Tages denkt sich dann so ne 19 jährige Lena „Och, mach ich mal so just for fun bei diesem „Unser Star für Oslo“ mit. Singen kann ich zwar nicht, Englisch kann ich auch nicht und professionelle Bühnenerfahrung habe ich auch nicht, aber naja…“ und BÄMS! Haben wir den ersten Platz beim ESC. Stellt euch mal vor, wie überwältigend das alles sein muss. Vor ca. einem halben Jahr, saß die noch unbekannt sonst wo und hat mit ihrer besten Freundin über Jungs (oder was auch immer) gelästert und jetzt kennt sie ganz Europa. Dann gewinnt die auch noch eben mal völlig lässig den ESC, als sei es ein Latein-Vokabeltest, bei dem man den Stowasser benutzen darf. Total krass. Oder stellt euch mal vor, ihr wärt Lenas Eltern: Da scheißt du deine Tochter vor nem halben Jahr noch zusammen, weil sie nicht für die Schule lernt oder ihr Zimmer nicht aufräumt und BÄMS! holt sie de ersten Platz beim Eurovision Song Contest das erste mal wieder seit 28 Jahren.
Ein wenig peinlich fand ich nur, dass sie später komplett gar nichts vorbereitet hatte. Klar, ich glaube niemand hat mit Lenas Sieg gerechnet, am wenigsten sie selbst, aber ein bisschen mehr als „You are crazy! I can’t think, this is real.“ (Uh, ich hätte mich bei diesem miserablen Englisch am liebsten im Erdboden eingegraben), hätte sie doch vorbereiten können, für den Fall, dass sie eventuell als Siegerin hervorgeht. Wiederum war es auch ein bisschen sweet, als sie dann da völlig perplex überhaupt nichts mehr zu sagen wusste. xD

Ich war, dank meiner niedrigen Erwartungen, sehr überrascht, dass Lena, trotz ihres Behinderten-Akzents, gewonnen hat. Ich freue mich, dass Stefan Raab mit Lena den ESC nach Deutschland geholt und mal wieder bewiesen hat, dass er aus allem Gold machen kann. Auch wenn die Mucke weniger abwechslungsreich war, war der gestrige Abend mehr als unterhaltsam.
Jetzt bin ich nur gespannt, wie der ESC nächstes Jahr in Deutschland wohl so werden mag.

Verfasst von: Mr. CamomileTea | 29. Mai 2010

ESC 2010!!!!!

Ich bin schon seit Jahren ein riesengroßer Fan des Eurovision Song Contests.
Aber dieses Jahr, weiss ich nicht, ob es so spannend wird.

Ich habe mir das 1. Semifinale zum Teil angeguckt und joa… sehr unterschiedlich haben sich die ganzen Lieder jetzt nicht angehört. Alles Elektro-Pop-Mist.
Sehr enttäuscht bin ich dieses Jahr von Polen. Ich hoffe, dass sie es nicht ins Finale geschafft haben, denn wer nicht im Finale ist, kann sich auch nicht blamieren. Blamiert haben sich meine Landsleute schon genug mit der peinlichen „Wir-beerdigen-Kaczyński-bei-den-ganzen-Königen-obwohl-er-der-miserabelste-Präsident-ever-war“-Aktion.

Jetzt aber zu unserer allseits geliebten Lena Meyer-Landrut:

Ich bin ja kein Fan von ihr. Aber ich muss, wider aller meiner Prinzipien, zugeben, dass Satellite jetzt nicht so scheiße ist. Es passt perfekt zum ESC und ist richtig catchy. Ich glaube schon, dass wir es dieses Jahr mal zur Abwechslung auf die Plätze 15-20 schaffen. Lena ist zumindest wesentlich besser, als der ganze Scheiß, den wir die letzten Jahre hingeschickt haben, wie z.B. No Angels, Gracia etc. Es hätte aber nicht geschadet, wenn Stefan Raab vielleicht etwas Originelleres zu Stande gebracht hätte. Aber gut, nach jahrelangem Platz 22-24, würde ich selber auch eher versuchen, auf der sicheren Seite zu stehen und das Herumexperimentieren auf die nächsten Jahre zu verschieben… obwohl es ja damals mit Max Mutzke ja ganz gut hingehauen hat.
Das einzige, was uns leider nicht auf die ersten 10 Plätze katapultieren wird, ist dieser ätzende Behinderten-Fake-British-Akzent. Der wirkt nämlich so richtig lächerlich und dumm, weil niemand so spricht. Es gibt zwar so an die 38.462 verschiedene Dialekte im Englischen, aber keiner ist nur im Entferntesten wie Lenas. Sogar Stefanie Heinzmann, die ja gar kein Wort Englisch konnte, klang englischer als Lena.

Besonders die Geschichte hinter dem Akzent ist dermaßen lächerlich, dass ich auf der Stelle heulen könnte!
Lena hat sich nämlich ihren Idioten-Akzent bei ihrem alten, wie man jetzt auch weiss schrecklich inkompetenten und sehr dummen, Englischlehrer abgeguckt. FREIWILLIG! Ich mein, wenn man doch hört, wie schlecht das klingt, äfft man das doch nicht noch nach. Naja… Jedem das Seine, ne?

Ich drücke Lena dennoch alle mir verfügbaren Daumen und hoffe das Europa über den Akzent hinwegsieht und wir nicht wieder Letzter werden. Wäre zumindest mal schön…

Allen Mitguckern wünsche ich heute Abend eine gute Unterhaltung und viel Spaß. =)

Verfasst von: Mr. CamomileTea | 22. Mai 2010

„MISE-RABEL-HA“! – Filmkritik #1

Hallo =)

Ich hab ja letztens hier ein paar Sachen bei meinen „anderen internetalen Erscheinungen“ verändert. U.a. habe ich auch mein Cinema.de-Profil angegeben, habe aber dabei vergessen, dass man dort registriert sein muss, um beispielsweise meine Bewertungen zu sehen und/oder meine Kritiken zu lesen.
Da das aber nicht der Öffentlichkeit erspart bleiben sollte, wahrscheinlich nicht alle Lust haben sich dort zu registrieren, um zu sehen wie ich gewisse Sachen bewertet habe und ich meistens mehr zu sagen habe als nur 999 Zeichen ;D dacht ich mir, wäre es ne gute Idee, meine Kritiken auf meinem Weblog zu veröffentlichen. Somit kann ich mich noch mehr über filme beschweren oder Filme noch mehr loben uuuhund ihr könnt auch darauf zugreifen und kommentieren oder so.
Ich hatte ja schon aufm Movie Board mit 2 Filmen angefangen, aber ich habe mittlerweile 386 Filme bewertet und bis ich die hier alle vorgestellt habe, bin ich seit 12 Jahren tot xD Also werde ich immer was veröffentlichen, wenn ich wieder ne neue Kritik verfasst habe. Spart Zeit und bringt ne gewisse Regelmäßigkeit mit sich… raffiniert, wa? Keine Angst… ich werde wahrscheinlich nicht zu allen Filmen ne Kritik schreiben, denn zu manchen Filmen, habe ich einfach nichts Konstruktives hinzuzufügen.
Naja… lange Rede, kurzer Sinn.
Fangen wir mal mit dem Film an, der mich von allen Filmen in den letzten Jahren wahrscheinlich am meisten enttäuscht hat (yay! v^.^): Lies mehr …

Verfasst von: Mr. CamomileTea | 10. Mai 2010

Zynga – Im Bann der Browserspiele

Lang ists her, dass ich meinen Weblog gepflegt habe, aber im Folgenden werdet ihr erfahren, warum.

Mistress Jordana. Süß, unschuldig, grade 18 Jahre alt… würde einer denken. In Wirklichkeit ist sie die Abgesandte des Bösen. Ihr Auftrag ist es, unbefleckte Jungfrauen und andere Menschen zu Browserspielen zu verführen😉

Es begann mit dem kleinen, unscheinbaren Browserspiel Wurzelimperium und endete in völliger Zerstörung. Eines Tages kontaktierte sie mich auf die unkonventionellste Art und Weise aller Art und Weisen… Wir telefonierten. *dam dam daaaaaaaaaaam*
Sie erzählte mir mit, gut verstellter, mitleiderregender Stimme, ihr Fische würden so schnell verrecken. So naiv, wie ich damals noch war, fragte ich natürlich: „Höä? Was für verfickte Fische, meinst du?“
Sie erklärte mir, sie sei bei Facebook und dort gäbe es so lustige, niedliche Browserspiele u.a auch ein Spiel namens Fishville, dass voooooll cool sei. In Wirklichkeit dachte sie: „WUAHAHAHAAAAA! Endlich ein neues Opfer! Bald wird der, der schon so viele Namen hatte, erwachen und die ganze Welt zerstören. Wuahahahahaaaaa!“
Weil Jordi unbedingt wollte, dass ich ihr Neighbor bei Fishville werde, lud sie mich zu Facebook ein und schickte mir sofort auch eine Fishville-Neighbor Anfrage.
Im selben Augenblick, als ich mich registrierte, öffnete sich die Höllenpforte und ich starb qualvoll. Als ich nach 3 Sekunden wieder erwachte, war ich ein willenloser Diener Facebooks. Es folgten Einladungen zu Farmville, Petville und Café World. Geschickt, wie Jordi war, erschuf sie eine Illusion des Glücks und der Geborgenheit und bestärkte diese Illusion mit kleinen Mini-Games, wie „Word Challenge“ und „Who has the biggest Brain?“. Ich war gefangen. Bis ich eines Tages Jordi nicht nur bei Word Challenge abgezogen hatte, sondern bei allen anderen Browsergames auch. Als ich merkte, dass ich weitaus mächtiger war als sie, verschwand die Illusion und ich sah, wie viel Schaden schon angerichtet wurde. Doch es war zu spät… Lies mehr …

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